Trailrunning Tegernsee - 12.6.15

Im Hintergrund: Breiten- und Wendelstein


12.6.16
Spielverderber
Winni

Ansage für heute: drei Stunden durchlaufen ohne große Pausen. Also auch ohne Fotostopps. Vor allem Laufen bergab mit meinen Poles. Das habe ich bis heute noch nicht gemacht. Wie das geht, steht im aktuellen TRAIL, Heft 4. Beide Stöcke bergab weit vor dem Körper aufsetzen und durch sie hindurch laufen. Fühlt sich immer kurz so an, als bockte man sich auf. Gefällt mir.

Was aber, wenn man die Teleskop-Stöcke beim Loslaufen nicht auseinanderziehen kann? Was für eine Scheiße! Da stehe ich und bekomme die Dinger nicht auseinander. Zu lange lagen sie wohl hinten drin im Auto. Ich legte sie in einen Bach. Nix! Weiter vorne sehe ich zwei Männer beim Arbeiten. Bären von Männern aus Salzburg. Bieberfleißig bauen sie aus kurzen Holzstämmen quer über einen Bach eine Auffang-Barrikade fürs Geröll. Der kräftigere von beiden nimmt die Stöcke, hängt sich hinein, macht und tut, und tut das richtig gut. Nur: ein Teil des Steckens will ums Verrecken nicht aufgehen. Sie geben mir einen Tipp. Ich laufe zurück zum Hotel "Das Tegernsee" und finde auch gleich die beiden Hausmeister (zu Hause finde ich nie einen). Schwuppdiwupps, mit einer Flachzange ging das Ding auf. Als Dankeschön gibt's an dieser Stelle Werbung fürs Hotel, für die, die sich sowas leisten können - >>>Das Tegernsee

Das passiert mir nicht wieder. Als Tipp für alle Neulinge, die auch so dreiteilige Stöcke haben und sie beim Wettkampf einsetzen möchten: Besser nicht ganz zuschieben und zudrehen, sonder knapp handbreit heraußen lassen. Oder sich einfach zu Hause darum kümmern. Vielleicht bin auch nur ich so blöd. Viel mehr gibt es nicht zu berichten, vielleicht noch das. Habe ich heute doch glatt meinen Lieblingsdownhill, den Bayernweg nach Tegernsee verpasst. Bin zu früh oben abgebogen und landete bald in einem Bachbett ohne Bach, wo mir doch heute eine Erfrischung gut getan hätte. Spannend aber war es, weil hier noch keine vom Sturm gefällten Bäume weggeräumt waren und es ziemlich steil und bazig hinunter ging. Nach St. Quirin/Gmund. Da wollte ich eigentlich nicht hin. Aber gut, so lernte ich ein Stückchen vom Tegernseer Höhenweg kennen, der mich zurück nach Tegernsee brachte. Schattig war's, profiliert, schee war's. Wiedermal hat alles gepasst, bis auf meine Poles, die nicht mit mir spielen wollten. Jetzt freue ich mich auf nächste Woche, auf den >>>ZUT-Basetrail (XL) und auf a scheens Weda. Webcam Bergstation Alpspitze: >>> http://alpspix.panomax.at/

Nix wars, mit am scheena Weda, nur Regen, Regen und Sommerschnee. Ist der Jägersteig hinunter nach Hammersbach auch trocken schon schwer genug zu laufen, muss er bei Batz und Nässe nicht sein, sagt auch meine Rippe. Daher habe ich den ZUT Basetrail als Wettkampf gestrichen. Nicht aber diese Tour. In Grainau parken, dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach GAP und diesen Lauf als Kür bei schönem Wetter, darauf freue ich mich jetzt schon.

Hier der spannende >>>Bericht von Neckarine, die den Zugspitz Supertrail XL gelaufen ist.

Das aber muss noch raus:
A Bratwurscht aufm Grill kann man wenden.
A durchgelegene Matratze aufm Bettrost a.
Wie aber kann sich was wenden, was in diesen
Tagen so gut wie nicht existent ist? Die Sonne.

Zefix no amoi!

Irgendwie muss ich mich jetzt wieder beruhigen ...
Dieses traumhafte Video auf YT hilft mir dabei.: >>>The Forest - Salomon Running TV S4 E05



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